Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Gewaltfreie Kommunikation meint sowohl eine Art zu sprechen als auch eine innere Haltung, die dabei hilft, Konflikten eine positive Wendung zu geben und für gegenseitiges Verständnis zu sorgen. An die Stelle von Vorwürfen und Schuldzuweisungen tritt eine empathische Aufmerksamkeit, die sich auf aktuelle Gefühle und Bedürfnisse richtet – auf die eigenen und auf die der anderen Person. Ziel ist eine klare und achtsame Verständigung, so dass der Weg für gemeinsam getragene Lösungen frei wird.

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Das Rosenberg-Modell beinhaltet vier Schritte, welche sowohl in der Kommunikation, als auch in der stillen Selbstreflexion als Leitfaden dienen:

1. Beobachtungen und Bewertungen trennen
2. Gefühle annehmen und ausdrücken
3. Bedürfnisse wahr- und ernst nehmen
4. klare Bitten äußern

Gewaltfreie Kommunikation ist mehr als eine Gesprächstechnik: Das Trainieren der vier Schritte hinterfragt eingefahrene Verhaltensmuster und schult die Aufmerksamkeit für bewertendes Denken und Sprechen als Hindernisse für gegenseitiges Verstehen, Kooperation und gute Beziehungen. Im Mittelpunkt stehen universelle menschliche Bedürfnisse und die Frage, wie diese Aufmerksamkeit und Nahrung bekommen können.

In meiner Handreichung zur Gewaltfreien Kommunikation finden Sie einen kompakten Überblick über das Modell, Erläuterungen zu den vier Schritten, Dialogbeispiele u.a.m.

Handreichung als PDF zum Download

Homepage Fachverband Gewaltfreie Kommunikation e.V.

Link zum Buch „Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens“ von Marshall Rosenberg

Marshall B. Rosenberg beim International Intensive Training 2005 in Warschau (Foto: privat)