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	<title>Jugendhilfe Archive - andregoedecke.de</title>
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		<title>Offener Dialograum für Pädagog:innen in der Lernwerkstatt Erziehungswissenschaften</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 05:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog & Dialogische Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hort]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulsozialarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Situation in Schule und Jugendhilfe ruft nach Haltungswandel und mutigen Reformen. Oft fehlt es jedoch an konkreten Schritten: Krisenmodus, Überlastung und überkommene autoritäre Strukturen scheinen vielerorts das „neue Normal“ [&#8230;]</p>
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<p>Die Situation in Schule und Jugendhilfe ruft nach Haltungswandel und mutigen Reformen. Oft fehlt es jedoch an konkreten Schritten: Krisenmodus, Überlastung und überkommene autoritäre Strukturen scheinen vielerorts das „neue Normal“ zu bilden. Der Offene Dialograum lädt dazu ein, über all das ins Gespräch zu kommen:</p>
<ul>
<li>Was erlebst du in deinem Berufs- oder Studienalltag – und wo wünschst du dir Veränderung?</li>
<li>Worauf hast du unter den gegebenen Umständen Einfluss und worauf nicht?</li>
<li>Was könnte dir helfen dranzubleiben und immer klarer und wirksamer zu werden?</li>
</ul>
<p>Lass uns in Austausch treten, uns gegenseitig ermutigen und praktisch unterstützen! Als erfahrener Dialogbegleiter sorge ich die ersten Male für Struktur und unterstütze den Austausch mit Fragen, Impulsen und Moderation.</p>
<p><strong>Organisatorisches</strong></p>
<p>Zeit: Jeden zweiten Montag im Monat von 20 bis 22:00 Uhr.</p>
<p>Beginn: 14. Oktober 2024. Weitere Termine: 11.11.2024 | 9.12.2024 | 13.1.2025</p>
<p>Ort: Lernwerkstatt Erziehungswissenschaften, Franckeplatz 1, Haus 31, Halle (Saale)</p>
<p>Moderation: André Gödecke</p>
<p>Kosten: Keine</p>
<p>Kontakt: buero@andregoedecke.de | lernwerkstatt@paedagogik.uni-halle.de</p>
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		<title>Mein neues ALLE WETTER &#8211; Erklärvideo ist fertig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 10:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[ALLE WETTER Kreisgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog & Dialogische Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hort]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht, dass mir der bis vor kurzen zu sehende Clip von 2022 peinlich war. Aber ich glaube, seitdem ist so viel an persönlicher Entwicklung geschehen, dass heute in einer anderen [&#8230;]</p>
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<p>Nicht, dass mir der bis vor kurzen zu sehende Clip von 2022 peinlich war. Aber ich glaube, seitdem ist so viel an persönlicher Entwicklung geschehen, dass heute in einer anderen Energie bin &#8211; und das darf sich auch in meiner Öffentlichkeitsarbeit widerspiegeln.</p>
<p>ALLE WETTER ist ein Dialogformat für Gruppen und Teams. Ich habe es in meiner Zeit als Schulsozialarbeiter in Halle-Neustadt entwickelt und seitdem bewährt es sich seit vielen Jahren. In einem ALLE WETTER Kreisgespräch kommen innerhalb kürzester Zeit alle relevanten Themen und Konflikte auf den Tisch und lassen sich gemeinsam besprechen &#8211; so verlieren sie ihr Störungspotenzial für Lernatmosphäre und Kooperation. Wie´s funktioniert, wird im Video erklärt.</p>
<p><iframe title="ALLE WETTER Kreisgespräche - erklärt von André Gödecke" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/8fugoDJ4OD8?feature=oembed"  allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>ALLE WETTER – Ein dialogischer Ansatz für Gespräche mit Schulklassen und Gruppen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[André]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2020 07:56:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[ALLE WETTER Kreisgespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog & Dialogische Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hort]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Anfang der 2000er Jahre praktiziere ich Streitschlichtung mit Schulklassen und biete Fortbildungen für Lehrer*innen und Erzieher*innen zu diesem Thema an. Als besonders wertvoll erwies sich dabei die Gewaltfreie Kommunikation [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang der 2000er Jahre praktiziere ich Streitschlichtung mit Schulklassen und biete Fortbildungen für Lehrer*innen und Erzieher*innen zu diesem Thema an. Als besonders wertvoll erwies sich dabei die Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg. Später begegnete mir die dialogische Haltung und mit ihr die Möglichkeit, behutsam und kraftvoll zugleich Raum zu schaffen – Raum für ehrliche Äußerungen, neue Gedanken und für Gefühle, deren Ausdruck Bewegung in erstarrte Situationen bringen kann.</p>
<p>Aus alledem hat sich mit der Zeit der Ansatz ALLE WETTER entwickelt – eine Gesprächsform, mit deren Hilfe es gelingt, mit Schulklassen, Hortgruppen, Wohngruppen, Teams usw. über wichtige Themen in einen lebendigen Austausch zu treten. Ziel ist es, allen beteiligten Menschen Gelegenheit zu geben, darüber zu sprechen, wie sie das Miteinander in der Gruppe erleben. Dabei sollen auch Konflikte aufgedeckt werden, ohne dass am Ende alle durcheinander reden oder schreien. So entsteht eine Atmosphäre, in der Wesentliches ausgesprochen und gehört wird – eine wichtige Voraussetzung um kreative Lösungen zu finden und künftig besser miteinander zu klarzukommen.</p>
<p>Wie schon erwähnt, beruht ALLE WETTER auf der dialogischen Haltung und setzt auf entsprechende Vorgehensweisen. Um adequat auf akute Konflikte und damit verbundene Emotionen einzugehen, fließen darüber hinaus auch Elemente der Gewaltfreien Kommunikation ein.</p>
<p>Der zeitliche Rahmen für ein solches Gruppengespräch beträgt 90 Minuten. Dabei wird vorausgesetzt, dass dies immer nur der Anfang eines Prozesses sein kann. Erst wenn diese Art der Verständigung mehrmals stattfindet oder – noch besser – zu einer regelmäßigen Veranstaltung wird, stellen sich nachhaltige positive Veränderungen im Miteinander und in der Kultur des Umgangs mit Konflikten ein.</p>
<p>Sprechgegenstände, Klangschale und Dialogregeln in einer Schatzkiste</p>
<p>Wie läuft ein ALLE-WETTER-Gespräch ab?</p>
<p>Die Gruppe sitzt in einem Stuhlkreis um eine gestaltete Mitte – bei Kindern auch gerne eine geheimnisvolle Truhe, in welcher sich magische Gegenstände (Klangschale, Redegegenstände sowie ein Pergament mit drei Gesprächsregeln) befinden. Diese werden nacheinander vorgestellt und kurz erläutert. Dann werden Kärtchen mit Wettersymbolen verteilt, verbunden mit der Bitte, anonym jenes Symbol anzukreuzen, welches eine Antwort auf die Frage „Wie geht es dir in deiner Klasse (bzw. Gruppe)“ darstellt. Das Ergebnis dieser Umfrage wird in Form einer Strichliste an der Tafel abgebildet, so dass ein erstes Stimmungsbild darüber entsteht. Hier ergeben sich in der Regel schon aufschlussreiche Gespräche.</p>
<p>Anschließend wird der Frage nachgegangen, was genau hinter all den Sonnen und Wolken steckt, die da in der ersten Phase angekreuzt wurden. Die Teilnemer*innen schreiben Stichpunkte auf Sonnen- bzw. Wolkenkarten: Auf die Sonnenkarten kommt das, was Freude bereitet und auf die Wolkenkarten das, was nervt, ärgert oder traurig macht.</p>
<p>Die Karten werden dann von den Prozessbegleiter*innen vorgelesen – möglichst unkommentiert und mit kleinen Momenten von Stille dazwischen. Erfahrungsgemäß entfaltet sich hier schon eine enorme Wirkung, auch wenn die Schüler*innen erstmal nur zum Zuhören angehalten sind.</p>
<p>Die Wolkenkarten werden schon während des Vorlesens grob sortiert, damit im Anschluss daran Überschriften bzw. Themen formuliert werden können. Mittels Klebepunkten, welche die Kinder und Jugendlichen auf diese Überschriften setzen, wird dann eine Entscheidung getroffen, welches Thema in der verbleibenden Zeit besprochen werden soll.<br />
Hier kommt der Dialog ins Spiel: Ein Sprechgegenstand geht von Hand zu Hand* und die Teilnehmenden sind eingeladen etwas zu diesem Thema zu sagen – wie er oder sie es erlebt, was es für ihn oder sie bedeutet usw. Natürlich achten die Dialogbegleiter*innen konsequent darauf, dass nur diejenige mit dem Gegenstand in der Hand spricht.</p>
<p>Eine Besonderheit dabei ist, dass ich als Dialogbegleiter einen eigenen „privilegierten Sprechgegenstand“ (in der Regel ein Herz) vor mir liegen habe, den ich vor allem dann benutze, wenn sehr emotionale bzw. stark wertende Beiträge kommen: Ich trete dann in einen empathischen Dialog (im Sinne des Rosenberg-Modells) mit der Teilnehmer*in, achte aber darauf, dass das nicht zuviel Zeit und Raum einnimmt.<br />
Haben alle etwas gesagt, geht der Gegenstand in die Mitte und von nun an wird er aus der Mitte genommen und wieder zurückgelegt von denen, die noch etwas zum Thema sagen möchten.<br />
In der letzten Phase werden auf kreative Weise Ideen gesammelt, wie man das Miteinander besser gestalten kann. Erfahrungsgemäß braucht es hiefür jedoch noch ein weiteres Gespräch.</p>
<p>Wo stehe ich gerade?</p>
<p>Mittlerweile führe ich kaum noch ALLE-WETTER-Gespräche direkt in Schulklassen oder Wohngruppen durch – mir liegt viel mehr daran, Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen und Erzieher*innen dieses Modell an die Hand zu geben, damit sie es variantenreich zum Einsatz bringen und damit zu einem wertschätzenden und dialogischen Miteiander in ihrer Schule oder ihrer Kinder- und Jugendeinrichtung beitragen. Seit Anfang 2019 führe ich deshalb in meiner Region Tagesseminare zum ALLE-WETTER-KONZEPT durch. Nach der Corona-Pause gibt es nun wieder immer mehr Nachfrage nach den zweitägigen Fortbildungen. Darüber hinaus plane ich für 2021 fünftägige Vertiefungsseminare für jene Pädagog*innen, welche bereits an einer 2-Tagesveranstaltung teilgenommen haben und mit der dialogischen Haltung und der Gewaltfreien Kommunikation weitergehen wollen – oder sogar zum ALLE-WETTER-Multiplikator*innenteam dazustoßen möchten: Derzeit entsteht ein Team von Prozessebegleiter*innen, die Seminare in Schulen, Horten, Wohngruppen usw. abhalten werden. Gemeinsam mit ihnen möchte ich das Konzept weiterentwickeln und die verschiedenen pädagogischen Felder anpassen. Ich sehe darin einen Weg, dialogische und partizipative Formen der Verständigung in Schule und anderen pädagogischen Feldern zu kultivieren. Natürlich soll auch das Miteinander in diesem Team dem „Geist“ des ALLE WETTER-Ansatzes entsprechen und von Klarheit, Empathie und dialogischer Qualität geprägt sein.</p>
<p>Derzeit führe ich Gespräche mit interessierten Menschen und Institutionen, um die geeignete Anbindung für ALLE WETTER zu finden und Kooperationen anzubahnen.</p>
<p>Bei Interesse nimm doch bitte mit mir Kontakt auf: buero[at]andregoedecke.de* In Zeiten von Corona kann dies auch ein „unsichtbarer Gegenstand“ sein. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass jede*r Teilnehmende einen persönlichen Sprechgegenstand vor sich liegen hat.</p>
<p>Foto: André Gödecke</p>
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		<title>Mit der „pädagogischen Unschärfe“ auf Schatzsuche</title>
		<link>https://andregoedecke.de/mit-der-paedagogischen-unschaerfe-auf-schatzsuche/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[André]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2016 07:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blogartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Dialog & Dialogische Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Elternarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Johannes Schopp]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Teilnehmer eines Kurses für angehende Dialogprozessbegleiter war ich zu einer Übung der besonderen Art eingeladen: Die Aufgabe bestand darin, in einer Kleingruppe Fotos von Kindern zu betrachten. (Wir wurden [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://andregoedecke.de/mit-der-paedagogischen-unschaerfe-auf-schatzsuche/">Mit der „pädagogischen Unschärfe“ auf Schatzsuche</a> erschien zuerst auf <a href="https://andregoedecke.de">andregoedecke.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Teilnehmer eines Kurses für angehende Dialogprozessbegleiter war ich zu einer Übung der besonderen Art eingeladen:<br />
Die Aufgabe bestand darin, in einer Kleingruppe Fotos von Kindern zu betrachten. (Wir wurden im Vorfeld des Seminars gebeten, Fotos unserer Kinder, bzw. uns nahestehender Kinder mitzubringen.)<br />
Nacheinander sollten zu jedem Bild Gedanken zu drei Fragen aufgeschrieben werden:</p>
<p>Was sehe ich in diesem Kind?<br />
Was fällt mir dazu ein?<br />
Was bewundere ich an diesem Kind?</p>
<p>Anschließend waren wir aufgefordert, unsere Gedanken der Person, die das jeweilige Bild zur Verfügung gestellt hat, mitzuteilen.</p>
<p>Was war ich verunsichert und aufgeregt! Was, wenn mir zu einem Foto schlichtweg gar nichts einfällt? Was, wenn ich mit meiner Intuition komplett daneben liege?? Und was um Himmelswillen sollte ich mit diesem unscharfen Foto da anfangen???</p>
<p>Da sich die Anderen ohne Not und voller Eifer an die Arbeit machten, sagte ich nichts von all dem, was mir da durch den Kopf schwirrte und versucht erstmal innerlich runterzukommen. Mir wurde klar, dass ich gerade dabei war, mir selbst eine Falle zu stellen und tat gut daran, erst mal nur zu beobachten und offen zu sein für das, was das Beobachtete in mir auslösen würde.</p>
<p>Entgegen aller anfänglichen Verunsicherung meisterte ich diese Übung dann doch mit wachsender Freude und Leichtigkeit – und erhielt selber auch berührende und absolut treffende Rückmeldungen zu dem von mir mitgebrachten Foto. Ich war fasziniert vom Zusammenspiel der in mir ablaufenden Prozesse: dem aufmerksamen Betrachten, dem parallel dazu stattfindenden „Fischen“ nach aufsteigenden Anmutungen und der Suche nach Worten dafür.<br />
Zwischendrin begann ich damit, die Anderen aus meiner Gruppe dabei zu beobachten, wie sie die Fotos anschauten: Manchmal den Kopf etwas schräg haltend, die Augen nicht fokussiert, die eine oder andere verspielte Bewegung ausführend, ein feines Lächeln hin und wieder …<br />
So, dachte ich bei mir, sehen Menschen aus, wenn sie Tagträumen nachgehen – ja, sie träumen die Besonderheiten, Gaben und Möglichkeiten des Kindes auf dem Foto, weil andere Anhaltspunkte und Informationen nun mal nicht zur Verfügung stehen!</p>
<p>Im anschließenden Dialog wurde mir klar, dass diese Fähigkeit des intuitiven, „tagträumenden“ Vorwegnehmens der Möglichkeiten eines Menschen wahrscheinlich etwas sehr Elementares (nicht nur) in der pädagogischen Arbeit darstellt: Im Gegensatz zum allgemein verbreiteten analytischen Blick und der daraus resultierenden Art vermeintlich gesicherten Wissens eröffnet dieser Blick noch einmal einen ganz neuen Raum – einen Raum für Begegnungen mit Überraschungsfaktor, an denen alle Beteiligten wachsen können.</p>
<p>Irgendwann fing ich an, in meinen Beratungen, Coachings und Gruppendialogen mit diesem „unscharfen“ Blick bewusst zu experimentieren, den damit verbundenen Anmutungen in mir Raum zu geben und sie in Worte zu fassen.<br />
Was soll ich sagen – ich gehe immer öfter beschenkt und inspiriert nach Hause und werde Zeuge erstaunlicher Entwicklungen, von denen ich nicht einmal mit Sicherheit sagen kann, auf welche Weise sie nungenau angestoßen wurden – Entwicklungen, die sich planmäßigem Vorgehen entziehen und dennoch höchst wirksam sind.</p>
<p>Mag sein, dass das für die analytisch Orientierten unter Euch gerade etwas zu starker Tobak ist; mag sein, dass der Wert systemischer Vorgehensweisen in diesem Artikel zu kurz kommt. Vielleicht geht es ja darum anzuerkennen, dass wir in hohem Maße aufeinander bezogene Wesen sind – und zwar auf vielen Ebenen, von denen unser praktisches Alltagsbewusstsein nur einen Teil erfasst und nutzt. Aber Menschen mögen es nun mal, auf möglichst vielen Ebenen wahrgenommen und angesprochen zu werden und finden dann vielleicht auch immer mehr Gründe, Veränderung zu wagen.</p>
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