Wie geht Wandel? Einladung zum Dialog am Feuer

Immer mehr Menschen wird klar, dass wir weltweit vor tiefgreifenden Veränderungen stehen und dass es kein einfaches „Weiter so“ geben kann, auch wenn weite Teile der Gesellschaft – ausgefüllt mit Existenzsicherung, Selbstoptimierung und Konsum – dies immer noch träumen.

Statt aber nur auf die „große Politik“ zu starren und auf den großen Wurf (oder wahlweise: den großen Kollaps) zu warten:

  • Wie wäre es, schon mal anzufangen und kleine Schritte zu unternehmen, in denen die Melodie größerer Visionen mitschwingt?
  • Welche Vision treibt dich an und welche Entscheidungen hast du für dich getroffen?
  • Welche Entscheidung wartet eventuell darauf, endlich getroffen zu werden?

Weiterlesen

Nächstes ALLE-WETTER-Tagesseminar am 27.2.2020 in Halle

Der Ansatz ALLE WETTER bietet einen Leitfaden für Kreisgespräche mit Gruppen, in denen es um das Miteinander geht: Alle Stimmen sollen gehört, alle Gefühle und Bedürfnisse anerkannt werden.

Das Seminar findet in Halle statt – der genau Ort wird noch bekanntgegeben. Veranstalterin ist die Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“ Halle, über die man sich auch anmelden kann:

Tel.: 0345 221 5724
E-Mail: netzwerk-schulerfolg[at]halle.de

Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Wertschätzend und verbunden ins Neue Jahr – Wochenendseminar Gewaltfreie Kommunikation am 11. und 12. Januar 2020

Beate Walter und ich laden ein zum Wochenendseminar Gewaltfreie Kommunikation! Am Freitag, den 10. Januar findet ein Einführungsabend statt. Alle Informationen finden Sie hier!

Seite für ALLE-WETTER-Kursteilnehmer*innen

Für alle interessierten Teilnehmer*innen an der ALLE-WETTER-Tagesseminarn zu Kreisgesprächen mit Schulklassen gibt es jetzt eine eigens dafür erstellte Homepage! Hier finden Sie die Materialien sowie aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise. Geplant ist ein Forum, in dem sich die Teilnehmer*innen über ihre Erfahrungen mit dem Konzept austauschen können. Hier geht´s zur Seite: http://allewetter.org

Freitagsworkshops Gewaltfreie Kommunikation – Termine 2019

 

Die GFK-Freitagsworkshops wurden gut angenommen. Deshalb geht es 2019 weiter mit neuen Terminen:

25.1.|22.2.|29.3.|10.5.|14.6.|13.9.|18.10.|22.11.2019

Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen gibt es hier.

Foto: iStock – themacx

 

Selbstempathie: Eigene Gefühle und Bedürfnisse wahr- und ernstnehmen

Klangschalen

TeilnehmerInnen von Seminaren zur Gewaltfreien Kommunikation setzen sich anfangs gerne unter Stress mit dem Anspruch, Konfliktsituationen fortan unter Einsatz von 4-Schritte-Selbstmitteilungen und smarter Empathie souverän zu bewältigen.
Funktioniert das nicht, sehen sie die Gründe dafür mitunter in der „Ignoranz“ des Gegenübers oder aber in der GFK als solcher, weil sie eben doch nicht „alltagstauglich“ ist oder scheinbar irre viel Training und teure Aufbaukurse erfordert, bevor sie ihre Wirkung entfaltet.
Weiterlesen

Auf Empathie-Entzug

tower-2„Wir müssen die Grenzen dichtmachen und dann die grausamen Bilder aushalten“, sagte AfD-Parteifunktionär Alexander Gauland in der vergangenen Woche der „Zeit“. Und weiter: „Wir können uns nicht von Kinderaugen erpressen lassen.“

Gauland ist kein unerfahrener Wirrkopf, hochgespült von der Pegida-Welle und versehen mit dem üblichen Verfallsdatum rechtspopulistischer Desperados. Der Sohn eines sächsischen Polizeioffiziers ist langjähriger Politprofi mit Stationen im Frankfurter Römer, der hessischen Staatskanzlei und dem Bundesumweltministerium. Weiterlesen

Ethik ist wichtiger als Religion

der_appell_des_dalai_lama_an_die_welt

Nach Aufassung des Dalai Lama existiert unabhängig von jeglichen durch Religion vermittelten Werten in jedem Menschen eine elementare Spiritualität, welche sich z.B. im Grundbedürfnis nach Mitgefühl ausdrückt. Er bezeichnet dies als „säkulare Ethik“ und vergleicht das Verhältnis zwischen säkularer Ethik und Religion mit dem von Wasser und Tee:

„Ethik und innere Werte, die sich auf einen religiösen Kontext stützen, sind eher wie Tee. Der Tee, den wir trinken, besteht zum größten Teil aus Wasser, aber er enthält noch weitere Zutaten – Teeblätter, Gewürze, vielleicht ein wenig Zucker und – in Tibet jedenfalls – auch ein Prise Salz, und das macht ihn gehaltvoller, nachhaltiger und zu etwas, das wir jeden Tag haben möchten. Aber unabhängig davon, wie der Tee zubereitet wird: Sein Hauptbestandteil ist immer Wasser. Wir können ohne Tee leben, aber nicht ohne Wasser.“ Weiterlesen

Shelley Sacks/Hildegard Kurt: „Die rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels“

 Die rote BlumeWir leben in einer Zeit des Übergangs, in der eine wachsende globale Bewegung damit begonnen hat, verschiedenste gesellschaftliche Bereiche im Sinne einer humanistischen und nachhaltigen Zukunftsvision eigenverantwortlich umzugestalten, anstatt nur darauf zu warten, dass die BerufspolitikerInnen, deren Mehrzahl immer noch einer  kurzfristig gedachten und zerstörerischen Wachstumsökonomie anhängt, endlich dafür die Weichen stellen. Weiterlesen

Wann spreche ich?

psst_2

Im Herbst 2009 begann ich meine Ausbildung zum Dialogbegleiter in einem Bildungshaus auf der Insel Sylt. Bei der Anreise stellte ich fest, dass es sich um eine recht große Seminargruppe von über 20 Personen handelte, und verspürte erst einmal Unbehagen. Ich erinnerte mich an Gruppensituationen, in denen mir der Kopf wehtat, weil ich über lange Zeit einer Fülle von Redebeiträgen ausgesetzt war, die wenig Bedeutsames enthielten und manchmal auch in anstrengende Diskussionen oder gar Konflikte mündeten. Ich selber neige dann zu schweigender Zurückhaltung, einhergehend mit Gefühlen wie Anspannung, Ratlosigkeit und Aggression. Weiterlesen