Begegnung statt Belehrung – Die dialogische Haltung in der Zusammenarbeit mit Eltern
„Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch.“ schrieb der Philosoph Martin Buber und plädierte damit im Sinne seiner Dialogphilosophie für das Wagnis einer rückhaltlosen Begegnung:
- Wie können wir in Gesprächen mit Eltern für lebendige Begegnung sorgen, Reflexion anregen und „Lust auf mehr“ erzeugen?
- Wie kommt Bewegung in Gespräche, die sich immer wieder im Kreis drehen?
- Wie gelingt es uns, aus der Rolle der „Bescheidwisser:in vom Dienst“ herauszutreten, um auf der Basis von Neugier, Ressourcenorientierung und radikalem Respekt in Beziehung zu treten?
In diesem Tagesseminar werden wir dialogische Kernfähigkeiten für eine gelingende Zusammenarbeit mit Eltern vertiefen. Gemeinsam erproben wir bewährte Ansätze und Formate, die sowohl in der Arbeit mit Gruppen als auch in der Beratung eingesetzt werden können. Darüber hinaus gibt es Raum für den Austausch über die konkrete Umsetzung dialogischer Ansätze in den jeweiligen Einrichtungen.
Inhalte
- Traditionen und Wesen des Dialogs – dialogische Haltung und Praxis als Antwort auf aktuelle gesellschaftliche und pädagogische Herausforderungen
- Vertiefung dialogischer Kernfähigkeiten
- Kennenlernen und Ausprobieren geeigneter Methoden und Gesprächsformate
- Austausch zu Fragen der Implementierung in die pädagogische Praxis der Teilnehmenden
Methoden
Kurze Präsentationen, praktische Übungen, Reflexion und Austausch in der Gruppe
Für wen?
Pädagogische Fachkräfte, Leitungspersonen, Fachberater:innen, Coaches
Dauer: 2 Seminartage


