Was dieses Jahr auch immer mit sich bringen mag: Ich werde achtgeben, dass mich die äußeren Umstände nicht vor sich hertreiben, dass sie mich nicht permanent herunterziehen oder dazu bringen, in den Chor gegenseitiger Abwertung und Hetze einzustimmen.
Ich freue mich auf tolle Begegnungen und auf die Fragen-Schneebälle, mit denen mich das Leben bewerfen wird. Mag sein, dass das alles sehr privilegiert klingt, aber trotzdem – oder auch gerade deswegen: Ich werde mich nach Kräften um tätige Antwort bemühen.
Ich genieße auch – so wie jetzt gerade – die Phasen, wo alles mal stillsteht. Wohl wissend, dass es sich nur um gefühlten Stillstand handelt, weil unter der schneebedeckten Erde schon wieder alle möglichen Samen und Triebe auf ihre Zeit warten und bald beginnen, sich zu regen. Stillstand und Erstarrung sind in diesem Universum (glaube ich zumindest) gar nicht vorgesehen – was nicht heißt, dass viele Menschen und Institutionen das als enorm kräftezehrende „Leistung“ immer wieder irgendwie hinkriegen!
Wir steuern sicher auf schwierige Zeiten zu – aber ich möchte gerne dazu beitragen, dass immer mehr Menschen den äußeren Entwicklungen gegenüber innere Freiheit, Gelassenheit und Handlungsfähigkeit entwickeln. Frohes Neues Dir!


