Anfang 2023 – ich war frisch selbständig und ganz schön in der Sackgasse gelandet – buchte ich ein Coaching für mehr Sichtbarkeit und Positionierung. Der Coach gab mir gleich beim ersten Treffen die Aufgabe, ein Mindmovie zu erstellen – d.h. Affirmationen zu formulieren, diese in die Slides einer Fotoshow einzufügen und mit Musik zu hinterlegen.
Etwas skeptisch machte ich mich ans Werk – und siehe: Inmitten einer frustrierenden Situation, wo irgendwie nichts vorwärtszugehen schien, tat ich etwas, das nicht nur Spaß machte, sondern auch meine Stimmung insgesamt merklich aufhellte! Nachdem ich es mir zur Gewohnheit gemacht hatte, das so entstandene Video jeden Morgen bewusst anzuschauen, staunte ich nicht schlecht darüber, dass sich in der Folge plötzlich bemerkenswert positive Dinge ereigneten und mein Business peu a peu Fahrt aufnahm.
Natürlich trugen, ganz objektiv gesehen, am Ende in der Hauptsache andere, handfestere Stellschrauben dazu bei. Aber Mindmovies wirken auf das Unterbewusstsein ein – und das ist nun mal von großer Bedeutung, wenn es darum geht, ein Ziel oder eine Vision zu realisieren: Spielt das machtvolle Unterbewusstsein nicht mit, sind selbst die attraktivsten, vernünftigsten und praktikabelsten Vorsätze für die Katz! Je nach Typ und persönlichem Geschmack liebt das Unterbewusstsein dabei schöne, bewegende und emotional gefärbte Bilder sowie Musik. Hollywood funktioniert so, und dasselbe Prinzip wird auch von der heutzutage allgegenwärtigen Werbeindustrie verwendet, um auf einer subtil-emotionalen Ebene Kaufentscheidungen zu stimulieren.
Warum also nicht ein hochwirksames Prinzip für sich persönlich und im Sinne einer guten Sache nutzen?
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich mich beim Thema Mindmovie nicht auf die gleichnamige Internetplattform beziehe: Mithillfe einer kostenlosen Foto- und Videodatenbank sowie einem einfachen Video-Editor kann jede:r munter Mindmovies erstellen, ohne extra ein Abo dafür abschließen zu müssen! Ich selbst nutze Canva dafür – damit erstelle ich zu allen möglichen Themen, die mich gerade umtreiben, Mindmovies. Hin und wieder kreiere ich auch zusammen mit Coachingklient:innen Mindmovies mit Blick auf das jeweilige Entwicklungsziel. Mittlerweile verfüge ich über etwas Routine darin, sodass ich i.d.R. nicht länger als 20 Minuten für einen Clip benötige.
Im folgenden Video habe ich mal eine Kostprobe erstellt – sie ist gleichzeitig mein ermutigender Neujahrsgruß an dich! Ich wünsche dir einen guten Rutsch und einen erfolgreichen Start ins Neue Jahr – und sieh zu, dass am Filmset deines Lebens dir nichts und niemand den Regiestuhl streitig macht!



